Firefox – an Unternehmen anpassen

25. November 2010

Firefox ist mein Lieblingsbrowser. Was mich jedoch an der Software stört ist die Tatsache, dass der BRowser nicht über Gruppenrichtlinien steuerbar ist. Die Installation innerhalb eines Unternehmensnetzes mit den üblichen Anpassungen ist ebenfalls nur über Umwege möglich. Kurz und gut, Firefox ist meiner Meinung nach für Unternehmen ungeeignet, wenn nicht ein erheblicher Aufwand für Anpassungen in Kauf genommen wird.

Interessant in iesem Zusammenhang sind mit Sicherheit die Ausführungen von Mike Kaply. In seinem Blob skizziert er eine entsprechende Vorgehensweise, welche durchaus Erolg versprechend ist.

Zunächst habe ich mir die CCK-Erweiterung von MKaply angesehen. Hiermit lässt sich Firefox entsprechend anpassen und die Einstellungen vorgeben. Weiterhin ist es möglich auch andere Erweiterungen zum Firefox hinzufügen. Interessant ist auch die Option eigene Zertifikate hinzuzufügen sowie Update-Seiten, Lesezeichen, Startseiten etc. vorzugeben.

Das Ergebnis aus dem Assistenten ist eine neue Erweiterung, die dann in Firefox eingebunden werden muss.

Aber wie zum Geier stelle ich eine Extension, welche nicht signiert ist und global vom Benutzer ausgeführt werden soll bereit.

Weiterhin möchte ich ja auch gleichzeitig den Wildwuchs an Firefox-Installationen beseitigen, so dass ich die Installation des Firefox direkt mitmachen will.

Fassen wir die Anforderungen noch einmal zusammen:

  1. Firefox soll angepasst werden (Zertifikate, Lesezeichen, Proxeinstellungen, Extensions)
  2. Alle Firefox-Installationen sollen identisch sein
  3. Alle Firefox-Profile sollen an einem speziellen Ort abgelegt werden
  4. Firefox soll in einem Nicht-Standard-Pfad installiert werden
  5. Firefox soll als MSI-Paket über eine Softwareverteilung ausgerollt werden

Da alle Icons in Desktop und Startmenü von mir auf den Clients vorgegeben werden, bin ich in der Lage die Firefox Installation in einem vom Standard abweichenden Pfad zu erstellen. Ich wähle mir den Pfad: D:\Programme\MYFox\

Nachdem ich eine ganze Weile rumexperimentiert habe, stellte sich für mich die Frage, ob ich denn überhaupt den Firefox weiter für meine Bedürfnisse nutzen sollte und ich bin zum Schluss gekommen, dass Firefox nixht unbedingt für den Einsatz innerhalb von Unternehmen geeignet ist.

Ein kleiner „Quick & Dirty“ Trick ist die Virtualisierung von Firefox mittels Novell Zenworks Virtualiszation Application. Damit lässt sich ohne Probleme eine allgemein gültige Firefox Version ausrollen. Das Profil kann im Vorfeld des Rollouts angepasst werden und die Software läuft in einer eigenen Sandbox.

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